Die Ziegelwand wird mit Lofts, Stadthäusern und großen, hohen Innenräumen in Verbindung gebracht. Inzwischen taucht er auch immer häufiger in gewöhnlichen Wohnungen in Wohnblöcken auf, die aus großen Platten, Stahlbeton oder neuen Bauträgerprojekten bestehen. Ein gut geplanter dekorativer Ziegelstein kann selbst einem kleinen M2 Charakter verleihen. Schlecht eingesetzt, verwandelt er die Wohnung in eine „düstere Müllhalde“ und erdrückt den Raum.

Im Folgenden finden Sie einen praktischen Leitfaden: welche Ziegellösungen in einem Wohnblock sinnvoll sind, worauf Sie bei der Wahl des Materials achten müssen und wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden.

Der Stein im Brett - beginnen Sie mit den technischen Möglichkeiten

Bevor Sie sich für ein Design und eine Farbe entscheiden, sollten Sie einige grundlegende Punkte prüfen.

Welche Art von Wänden haben Sie?

In Blöcken finden wir am häufigsten:

  • Tragende Wände - Stahlbeton, Ziegel, Hohlblockstein; es ist unwahrscheinlich, dass Sie sie vollständig mit Ziegeln verkleiden, aber Sie können leichte dekorative Fliesen verwenden,

  • Trennwände - oft dünner, aus Hohlblockstein, manchmal aus Gipskarton; hier ist das Gewicht des Materials von besonderer Bedeutung,

  • Alter Putz - muss möglicherweise repariert oder zumindest mattiert und geglättet werden, bevor Sie Fliesen anbringen können.

Vor der Verlegung lohnt es sich, den Zustand des Untergrunds zu beurteilen: Lose Putzfragmente, Ölfarbe, Schimmel - all das muss entfernt oder geschützt werden, bevor die Ziegel an die Wand kommen.

Prüfen Sie den ‚Papierkram‘, wenn Sie eine größere Renovierung vornehmen

Dekorative Ziegel allein an einer Wand erfordern normalerweise keine Einreichung. Wenn Sie jedoch planen,:

  • Abriss oder Umgestaltung von Wänden,

  • große Bauarbeiten,

  • Verlegung einer dickeren Schicht von Vollziegeln,

Sie sollten sich vergewissern, dass Sie keine Genehmigung der Gebäudeverwaltung oder des Verwalters benötigen. Im Falle von dekorativen Leichtbauziegeln die innerhalb einer Wohnung verlegt werden, gibt es normalerweise kein Problem.

Dicke und Gewicht - warum ist das bei einem Block so wichtig?

In einem Mehrfamilienhaus ist die Verwendung von Vollziegeln als Wandverkleidung selten sinnvoll:

  • ist eine große Dicke (mehrere Zentimeter),

  • beträchtliches Gewicht (in der Größenordnung von mehreren zehn Kilogramm pro m²),

  • wertvolle Zentimeter in einem kleinen Innenraum „verschlingen“.

Backsteinfliesen oder Beton-/Keramikfliesen in Backsteinoptik, die in der Regel etwa 1-2 cm dick sind, sind viel besser. Sie geben den Effekt einer Ziegelmauer, ein:

  • sind um ein Vielfaches leichter als massive Ziegel,

  • überlasten Sie die Trennwände nicht,

  • nehmen nicht so viel Platz ein.

Bei der Auswahl lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen:

  • Deklariertes Gewicht von 1 m² (vom Hersteller angegeben),

  • empfohlener Klebstofftyp,

  • die Möglichkeit der Montage auf einer bestimmten Art von Untergrund.

Auf unserer Website decoracyjnacegla.pl finden Sie zu den einzelnen Produkten technische Parameter (z.B. Dicke, Abmessungen, Verbrauch pro m²), anhand derer Sie einschätzen können, ob ein bestimmtes Material für einen Wohnblock eine praktische Wahl ist.

Backstein vs. kleiner Raum - wie kann man den „düsteren Keller“-Effekt vermeiden?

Dies ist die häufigste Sorge der Bewohner eines Wohnblocks: „Ich möchte Ziegelsteine verlegen, aber ich habe Angst, dass die Wohnung dann wie ein Keller aussieht“. Das lässt sich vermeiden, wenn Sie sich an ein paar Regeln halten.

Regel 1: Weniger ist besser

In einer kleinen Wohnung:

  • Verkleiden Sie nicht alle Wände eines Zimmers mit Ziegeln,

  • Beginnen Sie mit einer dominanten Wand - z.B. hinter dem Sofa, dem Fernseher, im Flur.

Backstein ist ein starker Akzent. Behandeln Sie ihn wie ein ‚großes Bild‘ und nicht wie eine Tapete für den ganzen Raum.

Regel 2: Entscheiden Sie sich für hellere Farbtöne

Für kleine, weniger gut beleuchtete Innenräume sind die folgenden besser geeignet:

  • weiß getünchte Ziegel,

  • Schattierungen von Sand und Beige,

  • sanft „geriebene“ Oberflächen.

Ein dunkles, sattes Rot in einem Wohnschlafraum mit einem kleinen Fenster kann erdrückend wirken. In Wohnblocks mit schmalen Wohnzimmern wirken helle Ziegelsteine in Kombination mit weißen Wänden und hellen Fußböden viel besser.

Regel 3: Arbeiten Sie mit Licht

Die Beleuchtung hat einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung des Ziegels:

  • Wandleuchten, die das Licht an der Wand entlang leiten, bringen die Textur zur Geltung,

  • LED-Streifen an der Decke oder am Boden werden die Wand sanft „anheben“,

  • Licht mit einer warmen Farbe (2700-3000 K) erwärmt den Innenraum und das Mauerwerk.

Ein Ziegelstein in einer Ecke, ohne gute Beleuchtung, kann in der Tat einen „Keller“-Effekt erzeugen. Derselbe Ziegelstein gut beleuchtet - ganz im Gegenteil.

Regel 4: Behalten Sie die Proportionen im Auge

In kleinen Innenräumen sollte der Backstein mit dem Rest harmonieren:

  • Wenn der Boden dunkel und die Möbel massiv sind, ist es besser, wenn der Ziegel heller ist,

  • Bei sehr niedrigen Wohnungen ist es ratsam, Muster zu vermeiden, die das Dach optisch ‚beschweren‘ (z. B. sehr dunkle Ziegelsteine bis zur Decke an vielen Wänden),

  • eine gute Lösung ist es, nur einen Teil der Wand (z.B. zwischen der Tür und der Ecke) mit Ziegeln zu verkleiden und den Rest der Wand einfarbig und hell zu gestalten.

Wo funktioniert ein Ziegelstein in einem Block am besten?

Ein paar Orte, die in der Praxis gut funktionieren:

  • die Wand im Wohnzimmer - hinter dem Sofa oder dem Fernseher,

  • Flur - die Wand gegenüber der Eingangstür oder bei den Kleiderbügeln (hier ein zusätzliches Plus: Schutz vor Schmutz),

  • einen Bereich neben der Küchenzeile - auf der Seite des Wohnzimmers, nicht unbedingt direkt über der Arbeitsplatte,

  • Die Wand neben dem Esstisch im Wohnzimmer mit Anbau.

In diesen Bereichen ist der Backstein deutlich sichtbar, ohne die gesamte Wohnung zu dominieren.